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VW CALIFORNIA OCEAN BLUE 2.0

CLAVIpolaris 1.0

Als unser Projekt wirklich konkret wurde und wir per 01. September 2018 kein Dach mehr über dem Kopf hatten, musste in nützlicher Frist ein geeignetes Fahrzeug her – ein Haus auf vier Rädern, sollte aber dann schon sein.

Aufgrund der sehr langen Lieferzeiten waren wir uns des Umstandes bewusst, keine Wünsche mehr anbringen zu können – wir mussten schlicht und ergreifend das nehmen, was da war. Dabei war die Frage VW Bus oder Wohnmobil noch längst nicht abschliessend geklärt, auch die Frage VW Bus oder eine gleichwertige Alternative strapazierte unser Gehirn im Übermass – denn wir wollten bei dieser essentiellen Entscheidung einfach keinen Fehler machen – doch kann man das überhaupt – keine Fehler machen?

Hin und her gerissen VW oder CAMPER, Beach oder Coast haben wir uns dann doch und erst noch nach reiflicher Überlegung für einen echten Bus, einen VW BUS California Ocean Blue entscheiden. Grund dafür war nicht die hohe Flexibilität, das Fahrverhalten ähnlich eines Pkw’s, nein, die Lösung des Rästels ist viel einfach – er war einfach verfügbar.

CLAVIpolaris haben wir im Übrigen unser neustes Familienmitglied getauft. Er stand einfach da, umgeben von drei weiteren Fahrzeugen mit den gleichen wolfsburgsichen Genen, in einem dunklen Bereich im Obergeschoss der Garage, dort wo normalerweise kein Licht hinkomm und warte nur darauf von uns ins Licht, nicht hinters Licht, nein, in europäische Licht geführt zu werden.

Wie gesagt – gesehenverliebtgekauft – getreu unserem allseits bekannten Motto: GEPLANT – PLANLOS

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ECKDATEN

  • 2.0 Liter Diesel Euro 6 mit adBlue Technologie
  • 204 PS
  • 7 Gang DSG-Automatgetriebe
  • 4 Motion
  • 65 Liter Tankinhalt
  • Schiebetüre Beifahrerseite
  • Starligthblue / Weiss
  • Ocean Blue – Sondermodell – elektr. Hubdachstoff in Wagenfarbe
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VORTEILE

  • Ausgereifte Technologie
  • Top Verarbeitung
  • Top Materalien
  • Tolles Fahrverhalten – lässt sich wie ein PW fahren – vielleicht resultiert hieraus der grosse Durst?!
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NACHTEILE

  • In Verbindung mit dem für dieses Fahrzeug von Hause aus zu klein bemessener Tank, ein etwas sehr trink freudiger Dieselmotor
  • Irgendwie hatten wir immer zu wenig Staumöglichkeiten – daher für teures Geld – Brandrup-Erweiterungstaschen gekauft.
  • Bei dieser Preisklasse muss doch tatsächlich eine 6 kg Bordgasflasche noch zugekauft werden – ein absolutes NoGo!!!
  • Die in schwarz hochglanz lackierte Beifahrerablagebox – bei Sonnenlicht unangenehmes Blenden und erst noch extrem heikel.
  • Für rund Fr. 1’700.- haben wir die max. Zuladung unseres CLAVIpolaris von 340kg auf 620kg erhöht, denn als Camper fährt man zwar nicht auf der Überholspur, aber mit einem Bein befindest Du dich immer im Konflikt mit den gesetzlichen Bestimmungen betreffend Überladung – was schnell sehr teuer werden kann.
  • Die Befestigung der Frontscheibenrollos könnte etwas einfacher, wie auch stabiler konstruiert sein – Die beiden Rollos fahren schräg ein und die beiden Klapphalterungen beim Rückspiegel lassen die Rollos zu schnell los und dann schäpperts gewaltig in Californien.
  • Der Griff beim Rollo der Schiebetüre sollte sich vollständig versenken lassen, denn bei meiner Körpergrösse von 188 cm habe ich mir gefühlte Tausend Mal nicht ganz Schmerz frei die Stirn angeschlagen und das müsste doch nicht sein – oder?
  • Warum in Gottes Namen werden die beiden Steckdosen des internen, wie des von aussen speisbaren 220V Netzes an der Strinseite der Küche vis à vis des Rückseite des Fahrersitzes verbaut – könnte man diese nicht zugänglicher platzieren? Denn der Fahrersitz umzudrehen ist auch ohne dieses zusätzliches Handicap kein leichtes Unterfangen.
  • Der Anschaffungspreis ist auch nicht von schlechten Eltern, insbesondere im Vergleich mit dem Campster von Pössel (auf Peugeot-Basis), der auch klare Vorteile gegenüber dem VW California Ocean hat.

GEBRAUCHSANWEISUNG GEFÄLLIG?

In den nächsten Wochen und Monaten werden wir einige Videos und Fotos hier einstellen, damit Du unseren CLAVIpolaris noch besser kennen lerenen kannst. Diese sollen jedoch den Besuch beim VW Vertreter deines Vertrauens nicht ersetzen. Lese stets die Gebrauchsanweisung und/oder frage deinen VW-Berater in deiner Nähe, oder deines Vertrauens, was bei VW nicht immer einfach sein wird ;-).

Bekanntermassen kommt es meist anders als man denkt und so ist es auch uns ergangen. Obschon der VW California Ocean Blue ein tolles und sehr gut verarbeitetes Frahrzeug ist, mussten wir leider erkennen, dass es für unsere Zwecke, bzw. für unser Vorhaben ist geeignet ist, oder wir nicht für dan California.

Die fehlenden sanitären Einrichtungen, das permanente Umbauen Schlafen/Küche – Küche/Schlafen empfanden wir nach nunmehr 4 Monaten unterwegs als sehr lästig und umständlich. Erschwerend kommt hinzu, dass gerade in den Wintermonaten es nicht immer ganz einfach ist, einen offenen Campingplatz zu finden.

So haben wir uns entschieden den nächsten Level zu nehmen. Mit anderen Worten es musste ein ausgewachsenes Wohnmobil her, in dem wir wirklich unabhängig sein können. Genügend Platz, klare geregelte Schlaf-, Koch-, Wohnbereich, die man nicht zuerst zum Leben erwecken muss.

RESÜMEE

In der Summe kann der VW California OCEAN BLUE mit einer unserer bescheidenen Meinung nach überzeugenden Verarbeitung brillieren, mit ausgereifter Technik aufwarten, sodass wir den VW Bus ohne Wenn und Aber empfehlen können.

Doch gibt es nichts auf dieser wunderschönen Welt, das nicht ein „ABER“ in sich trägt und so kann sich auch der VW California nicht vor dieser Tatsache entziehen.

Zwar sind diese bereits erwähnten Punkte eher von persönlich subjektiver Natur, dennoch für uns nicht ganz ohne. Vielleicht nimmt VW unsere Anregungen auf und lässt diese in die nächste Modellreihe einfliessen.

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MEINE MEINUNG

Für diejenigen von Euch, die den VW California Ocean für einen Trip so um max. 2 Monate einsetzen wollen und dies in den wärmeren Tagen des Jahres – befindet sich mit diesem wunderbaren, leicht „füssigen“ Fahrzeug in sicherem Gelände und wahrlich gut aufgehoben. Sollte der Trip aber länger gehen und auch in weniger wärmeren Zeiten statt finden und dennoch Spass bereiten, dann sind die Grenzen des Californias schnell erreicht und der Umstieg auf ein Mobilhome wird unausweichlich – also für uns zumindest.

Andreas Clavadetscher

2MavericksOnTour

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